Blei, Kupfer und Nickel – giftige Schwermetalle im Trinkwasser

Unser Trinkwasser ist immer häufiger mit giftigen Schwermetallen, wie z.B. Blei, Kupfer oder Nickel belastet. Sind in unserem Trinkwasser erhöhte Werte dieser giftigen Schwermetalle, hat dies schwerwiegende Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Verantwortlich für die Verunreinigung unseres Trinkwassers mit derartigen Schwermetallen sind Blei- und Kupferrohre sowie verchromte Wasserarmaturen.

Blei im Trinkwasser – flüssiges Gift, insbesondere für Kinder!

Der Grenzwert in der Trinkwasserverordnung für Blei wurde im Gegensatz zu früher maßgeblich verschärft. Der aktuell zulässige Grenzwert laut Trinkwasserverordnung liegt demnach bei 0,01 mg/l. Der Grenzwert zeigt, dass mit Blei im Trinkwasser nicht zu spaßen ist. Im Gegenteil, die Aufnahme von Blei macht uns krank. Denn wird Blei einmal in unserem Körper aufgenommen, verbleibt es dort auch und kann von unserem Organismus nicht mehr ausgeschieden werden. Für Säuglinge und Kleinkinder kann dies besonders schwere Folgen haben, da sich zu viel Blei auch auf die Entwicklung des Kindes auswirkt.

Kupfervergiftung – lebensbedrohliche Beschwerden durch Kupferüberschuss

Die Trinkwasserverordnung legte bis ins Jahr 2001 einen klaren Grenzwert von 3 mg/l fest. Dieser wurde mit der aktuellen Verordnung in Anpassung an die EG-Richtlinie auf 2 mg/ltr vermindert. Denn die überhöhte Einnahme von Kupfer führt zu einem Kupferüberschuss, welcher sich in Form einer Kupfervergiftung bemerkbar macht und sogar lebensbedrohlich sein kann. Dies gilt sowohl für Erwachsene, aber insbesondere auch für Säuglinge und Kinder.

Nickel kann Lungenkrebs und Tumore auslösen

Der Grenzwert für Nickel wurde auf 0,02 mg/ltr reduziert. Durch diese Maßnahme soll die weitere Verbreitung der bereits häufig auftretenden Nickelallergie verhindert werden. Diese wird durch zu hohe Belastung des Trinkwassers ausgelöst. In Deutschland stieg die Zahl der gegen Nickel allergischen Menschen stetig. Dieser Entwicklung soll durch den minimierten Grenzwert entgegengewirkt werden. Die überhöhte Einnahme von Nickel kann aber auch Tumore und Lungenkrebs hervorrufen.

Um sicher zu gehen, dass sich keine dieser gefährlichen Schwermetalle in Ihrem Trinkwasser befinden, gibt es die Möglichkeit, einen Wassertest auf Schwermetalle durchzuführen. Dieser Test lässt sich ganz einfach selbst, ohne weitere Fachkenntnisse durchführen. Weitere Informationen finden Sie hier.

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